Personal Jesus (UA), Junges Theater Göttingen, 2019

  • 18.01.2019
  • Junges Theater Göttingen, Hospitalstraße 26, 37073 Göttingen

2019 Junges Theater Göttingen |  Korrepetition und Keyboard bei den Aufführungen | Premiere 18.01.2019

JT-Musikshow von Fred Kerkmann und Tobias Sosinka

Vor vier Jahren begann die Geschichte der Live-Musikshows am Jungen Theater Göttingen. Das Junge Theater hat mit den Schauspielern des Hauses und einer Live-Band eine ganz eigene Rock – Show entwickelt. Und der erste Erfolg war da! Jetzt sind die Shows nicht mehr wegzudenken aus Göttingen. Im vergangenen Jahr produzierten Tobias Sosinka und Fred Kerkmann mit „Satisfaction“ die bisher erfolgreichste Musikshow am JT. Allein in der Spielzeit 2017/2018 sahen mehr als 4000 Gäste den Abend. Musikalisch ist das Junge Theater damit endgültig zu einer Instanz geworden.

Besetzung

Inszenierung Tobias Sosinka
Musikalische Leitung Fred Kerkmann
Ausstattung Hannah Landes
Korrepetition, musikal.Proben Steffen Ramswig
Dramaturgie Christan Vilmar
Regieassistenz Madita Mönch
Kostümassistenz Sabrina Genschow

Mit Katharina Brehl/Franziska Lather, Jacqueline Sophie Mendel, Andreas Krüger, Jan Reinartz, Karsten Zinser
Band Fred Kerkmann (git), Steffen Ramswig (key + voc), Sebastian Strzys / Sebastian Albert (b), Christian Villmann (d), Ariane Mihm (voc + tp)

Premiere 18. Januar 2019

  • Premiere Januar: 18.01.2019
  • Januar: 18./19./26.
  • Februar: 01./09./16.+17. (Kunst Gala)/23.
  • März: 02./15./29.
  • April: 05./13./26.
  • Mai: 11./29.
  • Juni: 08./21.
  • August: 23.-OpenAir Freibad Brauweg/31.Stadthalle Holzminden
  • Oktober: 04./19.
  • November: 01./16./22.
  • Dezember: 06./20./28.
  • Januar 2020: 11. (Letzte Vorstellung)

Pressestimmen

Cool in Jeans und weißem Unterhemd kommt Zinser auf die Bühne und lässt sich zunächst von Brehl mit einer Gießkanne Wasser über die halblangen Haaren gießen. Mit „Wicked Game“ von Chris Isaak zeigt Zinser nicht nur seine ausdrucksstarke tiefe Stimme, auch der mit einem guten Teil Ironie versehene Auftritt als schmachtender, lassiver Sänger ist gelungen. Selbst-Inszenierungen, provokante Szenen und neue Ausdrucksmöglichkeiten durch die aufkommenden Musikvideos gehörten zu den 80ern. Brehl lässt dem ein stimmgewaltiges „Proud Mary“ voller Power folgen. [..] Krüger mit „Rebell Yell“ von Billy Idol und Mendel mit „ Boys don’t cry“ von The Cure führen den Reigen fort. […] Zu den Highlights der Show gehören auch Madonnas „Like a Prayer“ und Whitney Houstons „I will always love you“ mit Brehl und Zinser als Marshall Mathers mit „Lose myself“. […] Auf einen Moderator oder überleitende Videos haben die Macher bewusst verzichtet. Auswahl und Thema der Songs sprechen für sich. Das kann ein kleines Manko sein für diejenigen, die nicht so ganz sattelfest in der Musikgeschichte sind oder die Songs nicht mit eigenen Erinnerungen verbinden. Muss es aber nicht. Ein starkes Ensemble, eine tolle Band, ausgefeiltes Licht (Heiner Wortberg, May Maybe, Pablo Salvador Castro) und Songs, die zu großen Teilen Kultstatus haben: diese Show ist ein großer, energiegeladener Spaß. Das restlos begeisterte Publikum erklatscht sich zwei Zugaben. (Christiane Böhm, Göttinger Tageblatt)

Am Schluss hielt es fast keinen mehr auf den Stühlen. Was vor vier Jahren mit „Tausendmal berührt!“ begann und 2018 mit „Satisfaction“ noch erfolgreicher fortgesetzt wurde, erreichte mit dieser Premiere einen weiteren Höhepunkt. […] Großartig ist die gesangliche Leistung der fünf Schauspieler, besonders bei Katharina Brehls begleitet von teils wilder Artistik. […].Das Publikum im ausverkauften JT zeigte sich total begeistert und applaudierte lange mit Standing Ovations. Erst nach Zugaben entließen die Fans ihre Stars zur wohlverdienten Premierenfeier. (Ute Lawrenz, HNA)

Die Inszenierung spielt auch mit den Posen und Effekten wie sie in den 80ern angesagt waren, sei es in den medienwirksam inszenierten Events oder in der Szene, die sich den Mainstream Charterfolgen offensiv verweigerte. In dieser vielstimmigen Chronik begeistert auch der musikalische Support. Die Band mit Fred Kerkmann (Gitarre), Keyboarder Steffen Ramswig, Sebastian Strzys am Bass und Drummer Christian Villmann hat mit Ariane Mihm inspirierende Verstärkung bekommen. Neben den aufrührend wilden Gitarrenriffs, den vielfarbigen Keyboard Kontrasten und der groovenden Rhythmus-Fraktion bereichert die Trompeterin den Sound nicht nur um weitere Soli. Bei „We can be heroes“ und David Bowies Ansage zum Finale dieser musikalischen Zeitgeistreise hält es die Zuschauer kaum noch auf den Plätzen, die „Personal Jesus“ mit standing ovations feiern, drei Zugaben bekommen und den Theatersaal spontan in einen Dancefloor verwandeln. (Tina Fibiger, Kulturbüro Göttingen)

Termininfo :

  • Kein Startdatum:18.01.2019
  • Ende Datum:11.01.2020
  • Standort:Junges Theater Göttingen, Hospitalstraße 26, 37073 Göttingen